Presse
Die Presse (Wilhelm Sinkovicz) 2011
Kurt Schwertsik erzählt die parabel vom auf dem Markt geprellten Fischer (Erwin Belakowitsch singt ihn mit schönem, lichten Bariton) in abgezirkelten Kleinformen.
(Uraufführung von sirene operntheater in Wien 2011)
Der Neue Merker (Peter Dusek) 2011
Der einstige Wiener Sängerknabe Erwin Belakowitsch ist ein durch und durch sympathischer Orpheus mit Belcanto Qualitäten.
(Herbsttage Blindenmarkt 2011)
Freies Wort, 2011
„Feststunde des Liedgesangs“
„Belakowitsch verstand es, bei nahezu jedem Lied eine eigentümliche Stimmungslage zu finden, auch durchzuhalten, und eine besondere Dramaturgie in der Ausdeutung aufzubauen. Stets war man bereit gewesen, dem Bariton seine Vorgehensweise beim Austarieren von Naivität des Müllerburschen und Reflektiertheit seiner Gefühlswelten durch Schubert abzunehmen.“
Neuer Merker, Wien 2011
„Schubert-Sänger zu entdecken“
„Was wir hier hören ist der geborene Liedsänger. Trotz seiner Fähigkeit seine Stimme ebenmäßig strömen zu lassen, setzt er jeden möglichen Akzent. Registerwechsel verursachen ihm keine Probleme, sondern werden vom Zuhörer als Wohltat empfunden, schon deshalb, weil Höhe, Mittellage und Tiefe gleich gut funktionieren. Die Stimme wirkt jung und zugleich ausgereift. Der Ausdruck kommt unforciert, aus der selbstverständlichen Wort-Ton-Verbindung ... Trotz der Erfolge, die Erwin Belakowitsch in seinen Bühnenrollen ... bereits einheimsen konnte, scheint eine große Liedkarriere unaufhaltsam.“
Augsburger Allgemeine, 2011
„Dem Bariton, der nie „nur“ Sänger ist, sondern stets das Geschehen auf der Bühne auch agiert, gelang es wunderbar, sich in Zorn, Ärger und Eifersucht des stolzen Müllerburschen hinein zu singen. Als der Müller in seinem Todesgesang dem Locken des Wassers nachgibt, brilliert er mit ganz zarten Tönen“
Südwestpresse, 2011
„Belakowitsch begeistert mit Schubert“
„Belakowitschs flexible, leicht ansprechende Stimme steht in Voller Blüte. Changierend zwischen Fortissimo-Auftrumpfen („Mein!“) und gehauchter Intensität („Trockene Blumen“) konnte sie voller Wärme in allen Lagen betören und berühren. Unter Preisgabe seines Inneren, ohne eine Textsilbe zu verschenken, mit beredter Mimik und Körpersprache durchlebte der Sänger die aufgewühlten Seelenlandschaften – von fröhlicher Unbekümmertheit, heißblütigem Liebesglück, rasender Eifersucht bis zur „kühlen Ruh“ im Mühlbach, dessen finales Wiegenlied selige Ruhe im nassen Tod verspricht.“
Bad Reichenhaller Tagblatt 2011
Erwin Belakowitsch war der fahrende Gesell, der Mahlers aus eigenem Liebesleid entstandenen Liederzyklus mit ausdrucksvollem Bariton gestaltete. Wortdeutlich und klangdifferenziert wusste er das "Lieb und Leid", das sich in "Welt und Traum" auflöst, präsent werden zu lassen.
(Lieder von Gustav Mahler mit dem Philharmonischen Orchester Bad Reichenhall)
Kleine Zeitung 2010
Sein Kumpan Jan Janicki, der sich wiederum als Adeliger entpuppt, wird nicht von einem Tenor, sondern von dem wunderbar gefärbten Bariton Erwin Belakowitsch, Gewinner des diesjährigen Brahms-Wettbewerbs in Pörtschach, gesungen.
("Der Bettelstudent" am Stadttheater Klagenfurt)
Meininger Tagblatt 2010
"Basiert auf einer gereiften Grundfestigkeit der Stimme, ausgestattet mit ihr innewohnender und wiederholt aufleuchtender Strahlkraft, sehr wohl befähigt zu farblichen Nuancierungen und mittels kultivierter Textbezogenheit hat Belakowitsch noch einmal sein liedinterpretorisches Potenzial ausgeschöpft..."
(Liederabend)
Neue Presse Coburg 2009
"Maria Rosendorfsky und Erwin Belakowitsch spielen das tragische Liebespaar erfrischend selbstverständlich, mit großer gesanglicher und mimischer Präsenz, ohne überkandidelte Bedeutungsschwere"
("West Side Story" am Meininger Theater)
Main-Echo, 2009
Komödiantisches Genie bewies Erwin Belakowitsch, der Darsteller der Titelfigur, einer theaterbesessenen Tyrannin mit Durchsetzungskraft. Mit dem Schwung seiner breiten Hüften, verschlagenem Augenaufschlag und Ellbogenkraft stellte der Bariton eine Mamma auf die Bühne, die alle anderen an die Wand spielte. Sein Gesang aber setzte dem Klamauk die Krone auf.
(„Viva la Mamma” am Meininger Theater)
Kronen Zeitung, 2009
„Das will das Publikum. Verlässlich die Darsteller! Erwin Belakowitsch als Graf Stanislaus singt und spielt tadellos!”
(„Vogelhändler” in Langenlois)
Thüringische Zeitung, 2009
„Agata schießt den Vogel ab. Bereits die bebilderte Ouvertüre ... lässt die prickelnde Vorahnung zu, dass man in dieser ideal besetzten Mamma und ihrem raubeinigen Charakter ... seine helle Freude haben wird... Viva, Erwin!”
(„Viva la Mamma” am Meininger Theater)
Freies Wort, 2009
„Diese Rolle ist mit Erwin Belakowitsch geradezu genialistisch besetzt. Sein komisches Talent drückt der Inszenierung den Stempel auf ... Da stimmt selbst der kleinste Augenaufschlag."
(„Viva la Mamma” am Meininger Theater)
Fuldaer Zeitung, 2009
„Sie alle umkreisen Mamma Agata, ..., mit der Erwin Belakowitsch ein komödiantisches und vokales Kabinettstück abliefert. Diese Bombenrolle, .... , wird mit dem lyrischen Bariton, einem vorzüglichen Sänger-Darsteller, zum Ereignis, zumal er umwerfende Komik in den Irrwitz steigert und der theaterbesessenen Frau auch einen Hauch von Melancholie gönnt.”
(„Viva la Mamma” am Meininger Theater)
Thüringer Allgemeine (Dr. Ursula Mielke), 2008
Erwin Belakowitsch ging als Graf Danilo erfrischend jugendlich, unverbraucht und ohne stereotypes Gebaren ins Maxim. Er spielte, als würde er mit der Rolle ein eigenes Abenteuer erleben. Zum hohen Grad an Ungekünsteltem passte Danilos Vortrag der Königskinder-Ballade…
(„Die Lustige Witwe” am Meininger Theater)
Thüringer Allgemeine (Wolfgang Wicht), 2007
Die anderen Gesangspartien waren ebenfalls gut besetzt, allen voran die des Malers Marcello durch Erwin Belakowitsch. Mit seinem
klangschönen, kräftigen, souverän ausgesungenen Bariton schloss er durchaus an das Niveau der Hauptfiguren an.
(„La Boheme” am Meininger Theater)
Der Neue Merker (Hans Sabaditsch), 2007
Erwin Belakowitsch ist ein sehr spielfreudiger Dr. Falke, der gekonnt die Fäden der Intrige zog. Seine musikalischen Höhepunkte im 2. Akt gestaltete er mit stimmlichen Wohllaut.
(„Die Fledermaus” in Langenlois)
Main-Echo (Anneliese Euler), 2007
…, während sich unten Musetta und Marcello einen wüsten Streit liefern, in dem Erwin Belakowitsch seinen Bariton voll zur Geltung bringt.
(„La Boheme” Gastspiel Meininger Theater in Aschaffenburg)
Bayrische Staatszeitung (Uwe Mitsching), 2006
Den 1. Preis bekam der Bariton Erwin Belakowitsch aus den Bergen südlich Salzburg: ein blonder Bonvivant mit kerniger Stimme,
hervorragender Textverständlichkeit, der sich auch Gustav Mahler traut: in anrührender Einfachheit und gut gemeisterten Registerwechseln.
(Wettbewerb für junge Talente mit Suder-Liedern in Nürnberg)
Meininger Tagblatt/Freies Wort (Prof. A. Erck), 2006
Im Zentrum des Konzerts standen ohne Zweifel Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen” … Künstlerisch, da sich beim Vortrag dieser vier Gesänge ein Liedgestalter zeigte, der zu vielen Hoffnungen berechtigt: Erwin Belakowitsch. Es sind nicht eigentlich der Wohlklang und die Geschmeidigkeit der baritonalen Stimme, auch nicht die der Textverständlichkeit verpflichtete Artikulation des deutschen Liedgesangs, die der junge Sänger sowieso sicher zu handhaben wusste, die überzeugten. Es war vielmehr jenes Sehnsuchtsvolle und Traurige, das er seinem Timbre beizugeben vermochte, auch jenes Nachlauschen, das er beim „Wenn mein Schatz Hochzeit macht” oder „Die zwei blauen Augen von meinem Schatz”, dem Gesang angedeihen ließ, das berührte.
(Philharmonisches Konzert, Dirigent Alan Buribayev und die Meininger Hofkapelle)
Vorarlberger Nachrichten, 2005
Stimmlich überzeugen können allen voran … Erwin Belakowitsch, der als Dorfbarbier „Lux” zudem noch schauspielerische Akzente setzt…
(„Der Dorfbarbier” in Schrunz)
Neu-Ulmer Zeitung (Roland Meyer), 2005
Das Verschwörer-Duett der tiefen Stimmen von Magnifico und Dandini (Erwin Belakowitsch) gehört sowohl zu den sängerischen
als auch humoresken Höhepunkten.
(„La Cenerentola” am Ulmer Theater)
Schwäbische Zeitung (Günther Buhles), 2005
… Erwin Belakowitsch, rasch zum Ulmer Publikumsliebling geworden, macht mit Schwung, Witz und guter Stimme den Kammerdiener Josef zu einer Hauptfigur.
(„Wiener Blut” am Ulmer Theater)
Südwestpresse (Jürgen Kanold), 2005
Der Solist des Tages in Ulm war Erwin Belakowitsch. Der Bariton sang mit großem Charme und kerniger Stimme das Auftrittslied des Papageno, dann hatte er die Luft für die Champagnerarie des Don Giovanni – und überhaupt schaumweinselig ging er, mit Zylinder und weißem Schal, nach als Danilo zu Maxim. Riesenapplaus.
(Neujahrskonzert, Ulmer Theater)
Neue Kronen Zeitung (Oliver A. Làng), 2002
Figaro wird spielfreudig und mit Elan vorgeführt … Sympathisch ist an dieser Aufführung, mit welchem Feuer Erwin Belakowitsch als Barbier bei der Sache ist: Bei ihm spürt man das ehrliche Bemühen, aus der Rolle und aus seinem Gesangspart, etwas zu machen.
(„Barbier von Sevilla” an der Wiener Kammeroper)
Die Presse (Markus Siber), 2001
Erwin Belakowitsch war ihr (Pepi) als Kammerdiener Josef ein gewieftes Gegenüber und sorgte mit humoriger Motorik dafür, dass das Operettenwerkl nie zum Stillstand kam.
(„Wiener Blut” im Schlosstheater Schönbrunn)
Kurier (Franz Endler), 2001
Namen sind in diesem Zusammenhang noch Schall und Rauch, Talentsucher können selbst wählen. Eleonore Marguerre wird genannt, …und Erwin Belakowitsch, weil er quasi übergangslos in Baden oder sonstwo auf das Publikum losgelassen werden könnte. Wie viele andere auch – die Volksoper könnte profitieren wie schon lange nicht. Und das Publikum......
(„Wiener Blut” im Schlosstheater Schönbrunn)